Bevor ich mein Nierenversagen hatte und dann eine Transplantationsniere bekommen habe war Musik immer ein wichtiger Teil meines Lebens.
Irgendwann habe ich auch angefangen meine Musik online zu stellen, einen Youtube Kanal dazu erstellt und sogar ein paar Alben auf CD raus gebracht.
Das Zeug findet sich auch immer noch online auf meinem Bandcamp:
https://gaijinjoji.bandcamp.com/
Der Kanal hieß, wie mein damaliges Projekt auch „GentlemanRocker“. Nachdem ich mit dem Nierenversagen alle zwei Tage für Stunden an der Dialyse gehangen habe und viel Zeit hatte über mich nachzudenken und mir einiges über mich und meine geschlechtliche Identität klar(er) wurde war eines auch sicher. „GentlemanRocker“ ist nicht mehr wirklich der richtige Name um meine Musik zu präsentieren.
Nur so zur Info, ich bin non-binary und meine Pronomen sind he/she/they Oder er/sie
Ich hatte während meiner Zeit an der Dialyse noch mal versucht was mit Musik zu machen und mein Projekt „Sapphos Friend“ getauft und werde auch in die Richtung demnächst noch mal was machen.
Und zum Ende des vorigen Jahres hab ich mich endlich dazu durchgerungen wieder wirklich mit Musik zu starten. Und warum dann nicht auf einen alten Trick zurück greifen den ich früher jahrelang benutzt habe.
Zum Jahresanfang sah es damals bei mir immer so aus: Im Januar wurde sich ein Konzept ausgedacht, Instrumentalisierung in Chordprogressions sowie weiteres gesammelt und dann im Februar gab es den FAWM. Den Februar Album Writing Month.

Die Idee ist es in den 28 Tagen des Monats Februar 14 Songs zu schreiben. Ob in grober Demo-Form oder als komplette Produktionen. Egal. Hauptsache Musik gemacht. Und die 14 Songs sind auch eher ein Ziel. Ich kenne Personen die drei Songs im Jahr schreiben und die werden genau so gefeiert wie die die ihren FAWM „gewinnen“ oder sogar mehr machen.
Und dieses Jahr ist mein Konzept auch klar und ich werde am FAWM teilnehmen.

Die Idee ist einfach. In der letzten Zeit höre ich viel DungeonSynth. Die Idee der Musik ist eigentlich genial. Musik die während Rollenspielrunden laufen könnte. Oder während halt HeroQuest oder was anderes Fantasy-artiges gespielt wird. Das Problem dabei ist jedoch das die meisten Musikstücke dafür zu kurz sind und zu sehr wie ein klassischer Song aufgebaut. Deswegen will ich Ambient-Songs machen die um die 10-15 Minuten lang sind und mehr eine Stimmung transportieren als das sie eine Songstruktur nachbauen.
Die Songs werde ich als Demos auf hearthis.at hoch laden und natürlich auf meiner FAWM-Seite posten. Außerdem werde ich einen Ausschnitt davon als Short auf meinem Würfelpunk-Kanal posten, mit Link zur vollen Demo.


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